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Die Stadt Ingelheim im Europäischen Kulturerbejahr 2018


Zur Eröffnung des Projektbeitrages „Places of Power – Die Kaiserpfalz Ingelheim in der Welt des Mittelalters“

Die Europäische Kommission hat ein Themenjahr mit dem Motto SHARING HERITAGE initiiert.
Im Fokus steht das Gemeinschaftliche und Verbindende Europas.

Die Mitwirkung am Europäischen Kulturerbejahr 2018 ist der Forschungsstelle Kaiserpfalz in Ingelheim als einer Bewahrerin und Vermittlerin ihres kulturellen Erbes mit europäischer Dimension ermöglicht worden.
In 2017 stellte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien 3,6 Millionen Euro für die Unterstützung von gesamtstaatlich bedeutsamen Projekten im Rahmen des deutschen Beitrags zum Europäischen Kulturerbejahr zur Verfügung.
Die Aktivitäten rund um das Europäische Kulturerbejahr in Deutschland werden auf der digitalen Plattform sharingheritage.eu gebündelt. Sie stellt alle Projektträger vor, die hier ihre Aktivtäten öffentlichkeitswirksam präsentieren können. Die Kaiserpfalz ist hier aufrufbar unter https://sharingheritage.de/projekte/kaiserpfalz-in-ingelheim-vom-machtort-zum-imaginationsort/.

„Die Erben des Erbes“, junge Menschen also, sind eine besonders wichtige Zielgruppe. Sie sollen im Rahmen von SHARING HERITAGE für unser gemeinsames Kulturerbe und dessen Erhalt begeistert werden. Die Vermittlung der europawirksamen Bedeutung unserer Kaiserpfalz für die Vernetzung von Wissen, Können und Strukturen stellt deshalb einen Schwerpunkt bei der Umsetzung des Jahres dar.
Da der Schwerpunkt Deutschlands für das Europäische Kulturerbejahr das Thema „Baukulturelles Erbe“ ist, entspricht die Kaiserpfalz Ingelheim passgenau den Maßgaben des nationalen Programmbeirates und kann mit europaweit verankerten Inhalten zu SHARING HERITAGE beitragen.
Auch an der Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ im Berliner Gropius Bau werden vom 21.09.2018 bis 06.01.2019, wo die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre präsentiert werden, wird man den Glanzstücke aus Ingelheim wie dem Goldsolidus Karls des Großen, der Riemenzunge im Tassilokelchstil oder dem Flügelpferdrelief begegnen.

Die Stadt Ingelheim wird vom Bund als eines von 34 Projekten finanziell fördert. 100.000 € wurden bewilligt.
Mit dem Projekt der Kaiserpfalz wird für eine begrenzte Zeit jenes mächtige Königtum veranschaulicht, das vor 1250 Jahren von Karl dem Großen angetreten wurde. Drei 1:1-Rekonstruktionen der Bauausstattung der Pfalz nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise ins Frühmittelalter. Ein Ausschnitt von Wandmalerei der Aula regia mit einem der beiden Seitenportale und den gemauerten Bänken lässt die ehemalige Größe Monumentalität des Baues erahnen. Zwei Säulen am ehemaligen Säulengang des Nordflügels mit 4,30 Höhe verdeutlichen, wie über 50 dieser Säulen gewirkt haben müssen. Die beiden Marmorböden in der römischen Opus sectile-Technik vermitteln einen Eindruck von der Kostbarkeit der ehemaligen Pfalzausstattung.

Eine Sonderbeschilderung erläutert die Herkunft der Ideen und zieht Vergleiche heran, eine webbasierte App (http://www.sharingheritage-ingelheim.de/) bietet reichlich Bildmaterial und eine Actionbound-App soll bei Jugendlichen Interesse an ihrer Geschichte wecken. Das Fernrohr in die Vergangenheit im Norden der Aula spielt mit den Übergängen zwischen heutiger Ruine und einer 3D-Rekonstruktion des einstigen Regierungssaales, der Aula regia.

Ein Ausblick auf die begleitenden Veranstaltungen zeigt, dass auch die Vermittlung der Inhalte nicht zu kurz kommt.
Die Nacht der Kunst greift am 31. August das Thema „Austausch und Bewegung“ auf, am 9. September können vor allem junge Besucher einen aufregenden Tag des offenen Denkmals erleben.
Am 14. September wird Prof. Dr. Frank Pohle aus Aachen einen Abendvortrag zur Kaiserpfalz Aachen und ihrem Status als UNESCO Weltkulturerbe halten.
Junge Besucher können am 3. Oktober beim Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus etwas über die Tätigkeit der Ingelheimer Archäologen erfahren und die Interkulturelle Stadtführung befasst sich am 20. Oktober mit dem vielversprechenden Thema "Karolingische Pracht und fremde Gäste".

Am 24. November schließt das Projekt „Places of Power – Die Kaiserpfalz Ingelheim in der Welt des Mittelalters“ mit einer Finissage.

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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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