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Öffentlicher Abendvortrag über die neuesten archäologischen Forschungsergebnisse in der St. Remigiuskirche Ingelheim


„Taufe und Tod – Neues zur Archäologie der St. Remigiuskirche, Teil IV“

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Am Donnerstag, 7. Mai 2015 um 19 Uhr stellt Holger Grewe von der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim in einem öffentlichen Abendvortrag die neuesten spannenden Ergebnisse der Ausgrabungen im Kirchturm von St. Remigius vor. Der Vortrag mit dem Titel „Taufe und Tod – Neues zur Archäologie der St. Remigiuskirche, Teil IV“ wird gemeinsam von der Pfarrgemeinde St. Remigius und der Stadt Ingelheim in Kooperation mit dem Bistum Mainz, der Akademie des Bistums Mainz Erbacher Hof und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz veranstaltet.

Die aktuellen Nachuntersuchungen der im Jahr 2012 erfolgten Turmgrabungen lassen höchst interessante Rückschlüsse auf die Beziehung zwischen dem dort gefunden Taufbecken aus der Gründungszeit der Kirche im 7. Jahrhundert und der Grablege mit Knochenschacht und Sarkophagen aus dem 11. Jahrhundert zu. Wie wurde im Mittelalter getauft, wie wurde bestattet?
Zu diesen Fragen erlauben die Befunde aufschlussreiche Einsichten in den Umgang mit Taufe und Tod im Gemeindeleben des frühen und hohen Mittelalters.
Diese Grabungsfunde sind nach Form, Art und Erhaltungszustand einzigartige Zeugnisse. Sie wurden 2012 freigelegt und dokumentiert; inzwischen konnte ein Teil des Fundmaterials mit naturwissenschaftlichen Verfahren untersucht werden. Die vorläufigen Ergebnisse der Auswertung sind der Gegenstand des Vortrags. Die Befunde werden in den überregionalen Kontext und in die Liturgiegeschichte eingeordnet und versprechen spannende Einblicke in das Gemeindeleben der St. Remigiuskirche im Mittelalter.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Brückenschlag zwischen Religion und Geschichte und wird von Taufgesängen der Schola eingeläutet. Im Anschluss an den Vortrag veranstaltet der Förderverein der St. Remigiuskirche einen Empfang im Kirchhof. Dort wird die Forschungsstelle Kaiserpfalz ausgewählte Grabungsfunde zeigen. Ebenfalls werden die Veranstalter erstmalig über die Überlegungen zur künftigen touristischen Präsentation der historischen Befunde und die dafür vorgesehene bauliche Gestaltung des Kirchturmes informieren.
Ein Folgevortrag mit dem Titel „Neues zur Archäologie der St. Remigiuskirche, Teil V“ wird sich zu einem späteren Termin mit der Geschichte der Vorgängerbauten von St. Remigius befassen.

Flyer zur Veranstaltung
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