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Gewinner der Mitmach-Aktion „Meine Kaiserpfalz“ gekürt


V.l.n.r.: Wilfried Volz, Beigeordnete der Stadt Ingelheim Irene Hilgert, Herbert Bohner, Katharina Ferch von der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim. | © 

Wie sehen Sie die Kaiserpfalz? Diese Frage erwartete die Besucher am Ende der Ausstellung „Pfalzansichten“, die die Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich des Karlsjahres 2014 im Alten Rathaus Nieder-Ingelheim veranstaltete. Nachdem die Besucher in der Ausstellung durch 1200 Jahre Kaiserpfalz-Geschichte reisten, endete der Rundgang in dem Raum „Meine Kaiserpfalz“, welcher der persönlichen Sicht der Bewohner und Besucher auf die Pfalz gewidmet war. Die Kaiserpfalz-Forschungsstelle lud alle dazu ein, die Ausstellung mit Fotografien, Notizen, Zeichnungen oder anderen kreativen Medien zum Thema „Meine Kaiserpfalz“ zu erweitern, um am Ende der Ausstellungslaufzeit ein buntes Kaleidoskop an aktuellen und individuellen „Pfalzansichten“ zu haben.

Aus den eingegangenen Beiträgen wurde nun wie angekündigt ein Gewinner ermittelt. Die fünfköpfige Jury, bestehend aus der Beigeordneten Irene Hilgert sowie Mitarbeitern der Forschungsstelle, des Museums bei der Kaiserpfalz und des Amtes für Kultur und Touristik, kürten angesichts der schweren Entscheidung zwischen elf qualitätsvollen Arbeiten zwei Gewinner. Wilfried Volz gewann in der Kategorie „Zeichnung“ mit seiner abstrakten, mit schwungvollem Strich festgehaltenen Darstellung des Heidesheimer Tores. Eine Auszeichnung für die beste Arbeit in der Kategorie „Malerei“ erhielt Herbert Bohner für sein Aquarell-Gemälde, das ebenfalls das Heidesheimer Tor zeigt.

Beide Preisträger hatten ihre Arbeiten speziell für den Raum „Meine Kaiserpfalz“ in der Ausstellung „Pfalzansichten“ angefertigt. Herbert Bohner fühlte sich von dem Aufruf der Ausstellungsmacher angeregt, seine Sicht auf die Kaiserpfalz in der Ausstellung visuell zum Ausdruck zu bringen, und begab sich im Kaiserpfalzgebiet auf Motivsuche. Für seine wirklichkeitsgetreue Darstellung des Heidesheimer Tores wählte er eine Aquarell-Mischtechnik aus Aquarell-Kreide und -Farbe. Der begeisterte Hobby-Maler hat eine Vorliebe für Landschaftsmotive, die er mit verschiedensten Maltechniken abbildet.

V.l.n.r.: Wilfried Volz, Beigeordnete der Stadt Ingelheim Irene Hilgert, Herbert Bohner, Katharina Ferch von der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim. | © 

Wilfried Volz erstellte seine Kohlezeichnung für „Meine Kaiserpfalz“ im Rahmen seiner Beschäftigung in einer tagestrukturierenden Maßnahme von ZOAR, dem Rheinhessischen Diakoniezentrum für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung oder Behinderung. Gemeinsam mit vier weiteren Teilnehmern besuchte er mit Betreuerin Daniela Schädle die Kaiserpfalz, wonach jeder eine Zeichnung für die Ausstellung „Pfalzansichten“ anfertigte. Wilfried Volz malt viel und gerne. Regelmäßig nehmen die Mitglieder von ZOAR mit ihren Arbeiten an Wettbewerben teil, zuletzt unter anderem bei dem Rheinland-Pfalz weiten Wettbewerb „Behinderte Menschen malen“, bei dem die ZOAR-Kreativen aus über 1.000 Einsendungen sechs der vordersten hundert Plätze belegten.

Als Gewinn und Dank für die Teilnahme an der Mitmach-Aktion „Meine Kaiserpfalz“ überreichte Beigeordnete Irene Hilgert Wilfried Volz und Herbert Bohner jeweils eine Kaiserpfalz-Überraschungstasche, in der das Begleitbuch zum Karlsjahr „Auf den Spuren Karls des Großen in Ingelheim. Entdeckungen – Deutungen – Wandlungen“ sowie weitere Kaiserpfalz- und Karls-Geschenkartikel enthalten waren. Die anderen Wettbewerbsteilnehmer erhielten für ihre Beiträge zum Raum „Meine Kaiserpfalz“ ebenfalls eine Anerkennung.



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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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