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Aktuelles rund um die Kaiserpfalz





Eine Ausstellung geht zu Ende – der charismatische Ort bleibt Finissage der Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“

Mayen zwischen dem späten 7. und dem 9. Jahrhundert. Rekonstruktion eines Kugeltopfes aus Mayener Ware.| © 

400 Jahre Geschichtsschreibung, 200 Exponate, 18 Monate Vorbereitung - am 20.11.2019 wird die Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“ der Stadt Ingelheim, Forschungsstelle Kaiserpfalz, zum letzten Mal von 10 – 17 Uhr geöffnet sein. Im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus können die Besucher*innen die Geschichte eines Herrschaftsortes am Beispiel Ingelheim erleben. Repliken der Reichsinsignien, der sogenannte Dagobert-Thron und echte Gastgeschenke aus Seide und Elfenbein führen die Machtdemonstration der damaligen Zeit vor Augen. Originaler Bauschmuck aus Brescia repräsentiert eindrucksvoll den Ursprung des Baustils der Ingelheimer Pfalz. Der goldener Cappenberger Barbarossakopf und mittelalterliche Fake-News bezeugen die Legendenbildung, die sich ab dem 12. Jahrhundert um diesen charismatischen Ort bilden. Auch Dank der Sponsoren J. Molitor Immobilien GmbH, Sparkasse Rhein-Nahe, Mainzer Volksbank und Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH konnte diese Ausstellung so erfolgreich gelingen.

Im Rahmen der Finissage am 22.11.2019 um 18 Uhr führen die Mitarbeiter der Forschungsstelle ihre Gäste zu ausgewählten Exponaten. So erhalten die Besucher*innen aus erster Hand Informationen zu den Objekten aus den unterschiedlichen Fachrichtungen. Denn die Forschungsstelle vereint Archäologen, Kunsthistoriker, Architekten und Kulturwissenschaftler unter einem Dach. Ebenso disziplinübergreifend beleuchtet das reich bebilderte Begleitheft zur Ausstellung die Themen und Exponate und wird auch nach Laufzeitende in der Buchhandlung Wagner Ingelheim noch erhältlich sein.

Während die Logistik des Abbaus im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus zurzeit geplant wird, entsteht bereits das Konzept für die nächste Präsentation, denn die Kaiserpfalz inspiriert als charismatischer Ort auch weiterhin zu besonderen Ausstellungen. Im kommenden Herbst wird die Forschungsstelle der Stadt Ingelheim an der Landesausstellung Rheinland-Pfalz „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ mit Leihgaben für Mainz sowie einer Präsentation in Ingelheim mitwirken. Denn Pfalzen kam in der ambulanten Herrschaftspraxis des Mittelalters als palastartige Versammlungsorte eine tragende Rolle bei der Ausübung der Macht zu. Im Saalgebiet verhelfen 1:1-Rekonstruktionen von Architekturelementen dem Erscheinungsbild der Ruine zu besonderer Anschaulichkeit. Damit wird das Denkmal als authentischer Ort inszeniert.

Die Ausstellung Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“ läuft noch bis zum 20.11.2019 und ist von Di-So, 10-17 Uhr geöffnet. Zur Finissage am 22.11.2019 um 18 Uhr im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus lädt die Forschungsstelle der Stadt Ingelheim herzlich ein. „Säulen der Macht – Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser“ wird ab Herbst 2020 zu sehen sein.




Einladung zum Fachkolloquium in Mayen

Wirtschaftsaspekte in Spätantike und Frühmittelalter Warenversorgung – Handelskontakte – Chronologieprobleme

Mayen zwischen dem späten 7. und dem 9. Jahrhundert. Rekonstruktion eines Kugeltopfes aus Mayener Ware.| © 

Betrachtungen zu Wirtschaftsräumen und ihren vielschichtigen funktionalen Verflechtungen entwickeln sich für die Forschung zu außergewöhnlich effektiven Möglichkeiten, um Rückschlüsse auf den in der Vergangenheit auftretenden überregionalen Handel und zudem auf die sozio-ökonomischen und historisch-kulturellen Lebensumstände der Menschen in ihrem jeweiligen Umfeld und Wirtschaftsgefüge abzuleiten.

Dieser Eindruck wurde im Rahmen der jüngst von der Forschungsstelle Kaiserpfalz in Ingelheim und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum eingegangenen Kooperation bei einem im November 2018 in Ingelheim durchgeführten interdisziplinären Fachkolloquium erneut deutlich vor Augen geführt. Die dort vorgestellten Beiträge widmeten sich für die Zeiträume der römischen Antike und des Mittelalters den Themenschwerpunkten Siedlungsräume – Wirtschaftsregionen – Machtzentren. Hierbei wurden die Verknüpfungen und die Wechselwirkungen dieser Hauptaspekte immer wieder präsent. Das damals gewonnene Bild soll nun bei einem zweiten, wieder von beiden Institutionen in Kooperation mit dem Arbeitskreis Pfalzenforschung Aachen-Ingelheim ausgerichteten Fachkolloquium erweitert und vertieft werden.

In Mayen wird verstärkt auf Wirtschaftsaspekte und Handelsfragen eingegangen. Sowohl die Versorgung von städtischen Ansiedlungen mit Waren als auch jene von ländlichen Räumen oder kleineren Siedlungseinheiten aus den Produktionsstätten werden thematisiert. Neben der Keramik sind hierbei auch Ausführungen zu anderen Materialgruppen wie etwa Glas oder Metall vorgesehen. Gerade für das 5. wie auch das 8. Jahrhundert bestehen bis in die heutige Zeit bei der chronologischen Ansprache von Funden und Befunden Probleme. Oft liegen die Datierungen von vergleichbarem Fundgut weit voneinander entfernt. Dieser Teilaspekt wird in den Referaten als Diskussionsbasis angesprochen.

UnterstĂĽtzt von der Fritz Thyssen Stiftung:

Eine Teilnahmebestätigung senden Sie bitte bis zum 11. November 2019 an folgende Adressen:
Matylda.Gierszewska-Noszczynska@ingelheim.de
Grunwald@rgzm.de


Weitere Informationen:


Tag des offenen Denkmals in der Kaiserpfalz Ingelheim

Am Sonntag, 8. September 2019 heißt es auch in Ingelheim wieder: Geschichte hautnah erleben! Die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim öffnet an diesem Tag die Türen zu einem kostenlosen Besuch der aktuellen Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“. Die Ausstellung befindet sich im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus und ist von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Kostenlose Führungen für Erwachsene und Kinder werden von den Gästeführerinnen und Gästeführern sowie vom Team der Museumspädagogik angeboten.

Am Nachmittag erwartet Kinder im Grundschulalter eine Schnitzeljagd durch die Kaiserpfalz, an deren Ende sie eine kleine Belohnung mit nach Hause nehmen dürfen. In der Aula bietet ein großer Thron die perfekte Kulisse für das Foto „Einmal Kaiser sein“.

An der St. Remigiuskirche wird es in Verbindung mit der Sonderausstellung ebenfalls Führungen zu den erst kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellten, spektakulären Funden im neu sanierten Turm geben.

Programm Tag des offenen Denkmals in der Kaiserpfalz Ingelheim:


Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“, Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus, Francois-Lachenal-Platz 1
Museum bei der Kaiserpfalz bei freiem Eintritt geöffnet von 10.00-18.00 Uhr


Museum bei der Kaiserpfalz bei freiem Eintritt geöffnet von 10.00-18.00 Uhr




Die größte Kraft des Reichs. Die mittelalterlichen Kaiser und der Raum am Rhein

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Schneidmüller am 13. Juni, um 19.00 Uhr, im WBZ, Neuer Markt 3, 55218 Ingelheim am Rhein


Rekonstruktion der Aula regia | © 

Zur Einstimmung der im August beginnenden Sonderausstellung „Der charismatische Ort – Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“ betrachtet der Historiker Prof. Dr. Bernd Schneidmüller (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) in seinem Vortrag eine der bedeutendsten Kulturlandschaften Europas: Seit der Herrschaft Karls des Großen entwickelte sich das Land links und rechts des Rheins zwischen Köln, Basel, Trier und Frankfurt von einer einstigen Grenzregion zum weltlichen und geistlichen Zentrum des Heiligen Römischen Reichs. Bernd Schneidmüller, einer der renommiertesten deutschen Mittelalter-Experten, zeichnet die Geschichte dieser Region und ihrer wichtigsten Protagonisten vom 8. bis in das 14. Jahrhundert nach und unterstreicht die Worte des Geschichtsschreibers Bischof Otto von Freising, der den Raum am Rhein im 12. Jahrhundert als „größte Kraft des Reichs“ bezeichnete. Insbesondere Mainz, Worms und Speyer galten über Jahrhunderte als „Wiege der Gelehrsamkeit“, wozu vor allem die jüdischen Gemeinden dieser Städte wesentlich beitrugen.

Der Vortrag von Prof. Dr. Bernd SchneidmĂĽller im WBZ ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Ingelheim, Forschungsstelle Kaiserpfalz, und des Historischen Vereins Ingelheim e.V. Der Eintritt ist frei.

Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“ Vom 20. August bis zum 20. November können Besucher*innen im „Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus“ in die Welt des Mittelalters eintauchen.

Der Flyer zur Ausstellung ist bei der Stadtverwaltung, der Mediathek, im Weiterbildungszentrum und an vielen weiteren Orten erhältlich.




Nacht der Kunst am 24. Mai 2019

Am Freitag, 24. Mai findet wieder die Nacht der Kunst statt, einem von Boehringer Ingelheim initiierten Fest auf dem auf dem François-Lachenal-Platz vor dem Kunstforum Ingelheim - Altes Rathaus in Nieder-Ingelheim.

uch die Kaiserpfalz Ingelheim im benachbarten Saalgebiet ist anlässlich der Nacht der Kunst wieder bis Mitternacht geöffnet und illuminiert. Stimmungsvolle Lichtspiele und eine begleitende Soundkulisse setzen die Aula regia und das Heidesheimer Tor passend zur diesjährigen Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“ in Szene, welche die Forschungsstelle Kaiserpfalz vom 20. August bis 20. November 2019 im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus zeigt.

Die Forschungsstelle Kaiserpfalz lädt um 19.30, 20.00 und 20.30 Uhr zu kostenlosen Führungen ein. Der Führungstreffpunkt befindet sich an der Wehrmauer am „Bolander“-Turm in der Straße „Im Saal“.




Vortrag von Prof. Dr. Gerd Althoff am 09.04.2019 um 19.00 Uhr im WBZ Ingelheim „Verhaltensstrategien der Bittsteller und Fürbitter, Vermittler und Verhandlungspartner am Hof des Königs oder Wie funktioniert Königsherrschaft in der Praxis

Rekonstruktion der Aula regia | © 

Bei königlichen Hoftagen traten der König und seine Berater sowie die Großen des Reiches zusammen und stellten einen Konsens in politischen, rechtlichen und militärischen Fragen her. Vor allem Chroniken und die Reichsannalen überliefern die Geschehnisse solcher Versammlungen und gewähren uns Einblicke in die Politik des Mittelalters. Doch was geschah hinter den Kulissen? Diese Treffen dienten nicht nur der Vernetzung, sondern boten den Getreuen des Regenten die Möglichkeit, Bitten, Anliegen und Forderungen an ihn heranzutragen. Die meisten davon waren informeller und vertraulicher Natur. Es waren hierbei Regeln zu beachten, die einen hohen Geltungsanspruch hatten, obgleich sie nirgendwo schriftlich fixiert waren. Sich auf diesem Feld sicher zu bewegen, war eine unabdingbare Voraussetzung für alle, die Einfluss auf die Politik des Herrschers ausüben wollten. Anhand konkreter überlieferter Beispiele wird Prof. Dr. Gerd Althoff, renommierter Experte für die Zeit des Früh- und Hochmittelalters der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die Möglichkeiten und Grenzen der „Königsflüsterer“ des Mittelalters beleuchten. Mehr...






Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“

Forschungsstelle Kaiserpfalz | © 

Die Sonderausstellung „Der charismatische Ort. Stationen der reisenden Könige im Mittelalter“ wird das bislang in keiner Ausstellung betrachtete Phänomen des Versammlungswesens sowie die Herrschaftsorte des Mittelalters beleuchten. „Der charismatische Ort“, das ist die unter Karl dem Großen in Ingelheim erbaute Pfalz. Sie wurde nach antiken Vorbildern am Ende des 8. Jahrhunderts errichtet und spielte rund 300 Jahre lang eine zentrale Rolle für die mittelalterlichen Herrscher der Karolinger, Ottonen, und Salier. „Die Stationen“, das sind Herrscherorte, an denen sich die die höchsten Amts- und Würdenträger trafen, um in politischen, rechtlichen und militärischen Fragen Einigung zu erzielen, kurz: um Politik zu machen. So betrachtet ähnelten die mittelalterlichen Reichsversammlungen, Hoftage oder Synoden einem heutigen EU-Gipfel. Mehr...





Der Auftakt zu einer Kooperation zwischen der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz - ein Fachkolloquium in Ingelheim diskutiert über Spätantike und Frühmittelalter

Fachkolloquium in Ingelheim | © 

Am 12. und 13. November 2018 fand im Ingelheimer Weiterbildungszentrum (WBZ) das Fachkolloquium „Siedlungsräume – Wirtschaftsregionen – Machtzentren“ statt. Die Forschungsstelle Kaiserpfalz und das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibnitz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM), hatten dazu in Kooperation mit der Pfalzenforschung Aachen – Ingelheim Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete eingeladen. Die Archäologen, Historiker und Kunsthistoriker kamen aus Aachen, Frankfurt am Main, Mainz, Mayen, Trier und Jena nach Ingelheim, um sich über den Stand ihrer Forschung auszutauschen, zu diskutieren und neue Fragestellungen zu entwickeln. Mehr...





Sonderführung "Karolingische Pracht und fremde Gäste"

Samstag, 20.10.2018, 14-16 Uhr, Museum bei der Kaiserpfalz und Saalgebiet

Die Interkulturelle Führung am 20.10.18 ist als Sonderführung dem Europäischen Kulturerbejahr "Sharing Heritage" gewidmet. Sie trägt den Titel "Karolingische Pracht und fremde Gäste" und beginnt im Museum bei der Kaiserpfalz. Von hier führt sie durch das Denkmalgebiet, das erstmalig durch drei 1:1-Rekonstruktionen von Bauausstattungen ergänzt wurde. Mehr...





Einmal Archäologe spielen: Die Sendung mit der Maus zu Gast bei der Ingelheimer Ausgrabung

Grabungsstelle Ottonenstraße 11 in Ingelheim | © 

Die Forschungsstelle und das Museum bei der Kaiserpfalz haben zum ersten Mal am „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ teilgenommen. Die Veranstaltung gehört zum Programm des Europäischen Kulturerbejahres „Sharing Heritage“.

Bei der bundesweiten Maus-Aktion des WDR am Mittwoch, 3. Oktober konnten Kinder ab drei Jahren Lach- und Sachgeschichten live erleben. An insgesamt 785 Orten in ganz Deutschland öffneten sich Türen für Kinder, die sonst verschlossen sind. Mit dabei waren beispielsweise Sternwarten, Bauernhöfe, Teilchenbeschleuniger und sogar ein Virtual Reality-Labor. Mehr...







Freitag, 14.9.2018, 19 Uhr, Weiterbildungszentrum Ingelheim, Neuer Markt 3, 55218 Ingelheim am Rhein, Raum 101

Themenvortrag „Welterbe Pfalz – das Beispiel Aachen“


Den ersten von vier Expertenvorträgen, die in Kooperation mit dem Historischen Verein Ingelheim 2018/2019 stattfinden, hält der Leiter der Route Charlemagne, Prof. Frank Pohle, unter dem Titel „Welterbe Pfalz – das Beispiel Aachen“.
Die Pfalzen von Aachen und Ingelheim sind seit langem Orte historischer Selbstvergewisserung und touristischen Interesses. Sie sind in ihrem heutigen Erscheinungsbild inszenierte Denkmäler. In Aachen beginnt die Inszenierung der Pfalz in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde durch die Aufnahme in die Liste des kulturellen Welterbes 1974 nochmals verstärkt. Welche Konsequenzen dies für das Denkmal selbst und seine gebaute und genutzte Umgebung hatte und hat, ist Thema dieses Vortrags.




Sonntag, 9.9.2018, 10-18 Uhr, Museum bei der Kaiserpfalz und Saalgebiet

Tag des offenen Denkmals


Der Tag des offenen Denkmals bietet auch in diesem Jahr Alt und Jung die Möglichkeit, den eigenen Forscherdrang zu entdecken. Das Areal der Kaiserpfalz lädt mit seinen vielfältigen Denkmalbereichen förmlich dazu ein. Im Rahmen des Kulturerbejahres wurden temporär 1:1-Rekonstruktionen wie etwa Wandmalerei, Säulennachbauten und Bodenmosaike aus Marmor im Denkmalbereich rekonstruiert. Das Baumaterial und seine unterschiedlichen Ursprungsorte, die im Rahmen einer speziellen Sonderbeschilderung erklärt werden, stehen dabei im Zentrum der Inszenierung.
Zusätzlich zu diesen spannenden Zeitfenstern bietet das Museum bei der Kaiserpfalz ein umfangreiches, kindgerechtes Programm an. Bei der Führung „Kinder führen Kinder“ um 11 Uhr, leiten aufgeweckte Kinderführer die Besucher durch das Museum (Ausgangsort) und das Saalgebiet. Unter pädagogischer Leitung können junge Besucher ab 11:30 Uhr in der Aula regia Workshops besuchen und dabei eine Riemenzunge in Metallfolie prägen, Kaiserpfalzmotive an einer Presse drucken und Elemente der Pfalz in Lego nachbauen. Schwerpunktführungen für Erwachsene zu den 1:1-Rekonstruktionen um 11 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr runden das Programm ab.
Der Eintritt und alle Angebote zum Tag des offenen Denkmals sind kostenfrei.


Heidesheimer Tor | © 


Kaiserpfalz Ingelheim nimmt am Europäischen Kulturerbejahr 2018 teil


Die Europäische Kommission hat für 2018 das Europäische Kulturerbejahr mit dem Motto „Sharing Heritage“, Kulturerbe teilen, ausgerufen. Im Fokus steht das Gemeinschaftliche und Verbindende der europäischen Kultur, „denn unser kulturelles Erbe erzählt uns unsere gemeinsame europäische Geschichte“ (Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz).

34 Leitprojekte werden vom Bund mit insgesamt 3,6 Millionen Euro gefördert. Die Stadt Ingelheim erhält für den Beitrag „Vom Machtort zum Imaginationsort“ der Forschungsstelle Kaiserpfalz 100.000 Euro. In Planung ist eine Präsentation des Denkmals zum Thema „Austausch und Bewegung“. Mehr...





Deutscher Archäologiekongress zu Besuch in der Kaiserpfalz Ingelheim


Die Kaiserpfalz Forschungsstelle konnte eine Gruppe von Teilnehmern des 9. Deutschen Archäologiekongresses in der Kaiserpfalz begrüßen, der vom 3. bis 8. Juli in Mainz stattfand. Das Schwerpunktthema für den Kongress, bei dem sich 600 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den unterschiedlichsten Themen der Archäologie auseinander setzten, lautete 2017 „Archäologie und Identität“. Mehr…





Kaiserpfalzmodell im Museum auf neusten Stand gebracht


Das Modell der Kaiserpfalz Ingelheim, das Teil der Dauerausstellung im Museum bei der Kaiserpfalz ist, wurde kürzlich überarbeitet und aktualisiert. Der Historische Verein stiftete das Modell im Jahr 2006 anlässlich seines 100jährigen Vereinsjubiläums. In den seither vergangenen 11 Jahren wurden bei den archäologischen Ausgrabungen der Forschungsstelle Kaiserpfalz neue Erkenntnisse zur Bauform der Pfalz gewonnen, die nun nachträglich in das Modell eingearbeitet wurden. Mehr…





Archäologische Ausgrabung Rotweinstraße 2017


Am 2. Juni hat eine neue archäologische Grabungskampagne auf dem merowingerzeitlichen Gräberfeld im Bereich Rotweinstraße, Stevenagestraße und Kreuzbergstraße begonnen. Die Ausgrabungen werden von der Forschungsstelle Kaiserpfalz der Stadt Ingelheim in Abstimmung mit den Eigentümern und der Landesarchäologie durchgeführt. Sie dienen der Erforschung des Gräberfeldes und dem Ziel, stadtplanerische Belange in Hinsicht auf eine spätere Bebauung zu unterstützen. Dies bedeutet, dass bereits lange bevor die Fläche für eine künftige Bebauung beplant und frei gegeben wird, die archäologischen Grabungen durchgeführt werden, um spätere Abläufe nicht zu verzögern. Mehr…





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